Endoskopie

Unsere Klinik verfügt über unterschiedliche Video-Endoskope. Daher kann eine endoskopische Untersuchung eventuell auch bei Ihnen zuhause im Stall durchgeführt werden. Ansonsten erfolgen diese Untersuchungen bei uns in der Klinik.

 

Die Endoskopie (Spiegelung) ermöglicht einen Blick ins Körperinnere ohne großen chirurgischen Eingriff. Das Videoendoskop ist vereinfacht gesagt ein flexibler Schlauch oder auch ein starrer Stab, an dessen Ende ein Video-Chip sitzt. Dieser Chip sendet Informationen an den Videoprozessor, wodurch auf einem Monitor die Organe und Körperhöhlen bildlich dargestellt werden können. Diese Aufnahmen können auch gespeichert oder ausgedruckt werden.


Außerdem verfügt das Endoskop über einen Arbeitskanal: dieser ermöglicht einerseits die schonende Entnahme von Gewebeproben und Flüssigkeiten und andererseits die Durchführung von minimal invasiven chirurgischen Eingriffen.

 

Beim Pferd wird die Endoskopie beispielsweise zur Untersuchung der Atemwege (Laryngoskopie und Bronchoskopie) eingesetzt. Die Ursache und Lokalisation für Atemgeräusche und -probleme lässt sich durch eine Endoskopie oftmals herausfinden (z.B. "Kehlkopfpfeifen"). Im Falle von Atemwegsinfekten oder -entzündungen kann über das Endoskop eine Sekretprobe aus der Luftröhre und den Bronchien entnommen werden. Darüber lässt sich meist abklären, welche Erreger an der Infektion beteiligt sind oder ob eventuell eine allergische Reaktion der Atemwege vorliegt.

 

endoskopische Darstellung des Kehlkopfes

Die Endoskopie ist außerdem bei der Untersuchung von Gelenken (Arthroskopie) und der Therapie von Gelenkserkrankungen hilfreich. Beispielweise lassen sich sogenannte „Chips" über das Endoskop gewebeschonend entfernen.

 

Ein weiteres Einsatzgebiet ist die Untersuchung des Magens (Gastroskopie). So lassen sich z.B. Magengeschwüre diagnostizieren, welche beim Pferd relativ häufig auftreten und dazu führen, dass das Pferd schlecht oder gar nicht frisst.

 

 

 

 

 

 

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Änderung der Tierärztlichen Gebührenordnung zum 14. Februar 2020!

Am 14. Februar 2020 ist eine Änderung der Tierärztlichen Gebührenordnung (GOT) in Kraft getreten, die verpflichtend verlangt, 50€ netto Notdienstgebühr außerhalb der Sprechzeiten zu erheben. Darüber hinaus muss mindestens der zweifache Gebührensatz für tierärztliche Leistungen verlangt werden. Dies ist für alle Tierärzte, die Notdienst anbieten, verpflichtend. Die Notdienstpreise der Tierklinik Sarstedt müssen jedoch dafür nicht weiter angehoben werden, die meisten Posten bleiben also unverändert. Von der Neuregelung ausgenommen sind stationäre Patienten und Nachbehandlungen zum gleichen Behandlungsfall. Diese werden auch während der Notdienstzeiten zum Normaltarif abgerechnet und sind von der Notdienstgebühr befreit. Medikamente und Materialien werden zum Normaltarif berechnet. Die vom Bundesrat verabschiedete Änderung der Gebührenordnung ist ein Versuch, dem Sterben tierärztlicher Kliniken entgegenzuwirken. Die zu niedrige Bezahlung wird als ein Hauptgrund für den Personalmangel im tierärztlichen Notdienst angeführt.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Die Tierklinik Sarstedt

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des Magazins FOCUS zu den

TOP Tierkliniken Deutschlands.

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