Ankaufsuntersuchung

Unsere Klinik führt regelmäßig Kaufuntersuchungen bei Pferden verschiedener Rassen und Preiskategorien durch.

 

Da früher vor allem der Käufer Interesse an einer solchen Untersuchung hatte, wird diese klassischerweise als Ankaufsuntersuchung bezeichnet. Der Käufer reduziert damit das Risiko, ein krankes Pferd zu erwerben, welches in der Zukunft hohe Tierarzt- und Unterhaltskosten verursacht und unter Umständen nur nach einem längeren Rechtsstreit wieder zurückgegeben werden kann.

 

Seit Inkrafttreten des Schuldrechtsmodernisierungsgesetzes im Jahr 2002 ist jedoch auch für jeden Verkäufer die sogenannte Kaufuntersuchung sehr wichtig geworden. Das Haftungspotential des Verkäufers ist durch die geänderte Gesetzeslage enorm gestiegen, da er nachweisen muss, dass das Pferd zum Verkaufszeitpunkt frei von erkennbaren Sachmängeln ist. Um entsprechend abgesichert zu sein, sollte also der Verkäufer eine möglichst umfangreiche Untersuchung durchführen und sich den aktuellen Gesundheitszustand des Pferdes von einem Tierarzt dokumentieren lassen. Denn jeder Mangel, der dem Käufer zum Zeitpunkt des Vertragsabschlusses bekannt ist, kann später nicht mehr von ihm rechtlich geltend gemacht werden. Die Erfassung des Gesundheitszustandes des Pferdes hilft dem Verkäufer außerdem dabei, den Wert seines Tieres besser einzuschätzen und den Verkaufspreis dementsprechend festzulegen.

 

Sollten Sie weitere Informationen zur Kaufuntersuchung benötigen, können Sie sich hier gerne unser Informationsblatt zu diesem Thema herunterladen. Außerdem können Sie sich die Verkäufererklärung herunterladen, die Bestandteil des Ankaufsprotokolls ist und vor der Untersuchung vom Verkäufer auszufüllen ist.

 

Bei weiteren Fragen zur Kaufuntersuchung können Sie sich natürlich auch gerne telefonisch bei uns erkundigen!

 

Infoblatt Kaufuntersuchung.docx
Microsoft Word-Dokument [25.8 KB]
Verkäufererklärung.doc
Microsoft Word-Dokument [45.0 KB]

 

 

 

 

 

 

Notfälle:

 

 

05066 7331   oder

0151 50007331

 

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Änderung der Tierärztlichen Gebührenordnung zum 14. Februar 2020!

Am 14. Februar 2020 ist eine Änderung der Tierärztlichen Gebührenordnung (GOT) in Kraft getreten, die verpflichtend verlangt, 50€ netto Notdienstgebühr außerhalb der Sprechzeiten zu erheben. Darüber hinaus muss mindestens der zweifache Gebührensatz für tierärztliche Leistungen verlangt werden. Dies ist für alle Tierärzte, die Notdienst anbieten, verpflichtend. Die Notdienstpreise der Tierklinik Sarstedt müssen jedoch dafür nicht weiter angehoben werden, die meisten Posten bleiben also unverändert. Von der Neuregelung ausgenommen sind stationäre Patienten und Nachbehandlungen zum gleichen Behandlungsfall. Diese werden auch während der Notdienstzeiten zum Normaltarif abgerechnet und sind von der Notdienstgebühr befreit. Medikamente und Materialien werden zum Normaltarif berechnet. Die vom Bundesrat verabschiedete Änderung der Gebührenordnung ist ein Versuch, dem Sterben tierärztlicher Kliniken entgegenzuwirken. Die zu niedrige Bezahlung wird als ein Hauptgrund für den Personalmangel im tierärztlichen Notdienst angeführt.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Die Tierklinik Sarstedt

gehörte beim Qualitätsvergleich

des Magazins FOCUS zu den

TOP Tierkliniken Deutschlands.

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