Magenspiegelung (Gastroskopie) beim Pferd

Magengeschwüre und Magenschleimhautreizungen gehören zur Hauptursache wiederkehrender Koliken beim Pferd. Aber Kolik ist leider nicht das einzige Symptom bei dieser schmerzhaften Erkrankung – viele Pferde zeigen nur eines oder mehrere der folgenden Anzeichen:

 

  • Langsames, wählerisches Fressen
  • Einlegen von Fresspausen zwischen Raufutter und Kraftfutter
  • Bevorzugen bestimmter Futtermittel (z. B. Raufutter anstatt Kraftfutter)
  • Spielen mit der Tränke
  • Lecken an Wänden
  • Gähnen
  • Leerkauen
  • Speicheln
  • Aufstossen/“Rülpsen“
  • Mundgeruch
  • Koppen
  • Schnappen und Giften beim Angurten des Sattelgurtes
  • „Klemmen“ beim Reiten
  • „Aufgasen“ des Bauches
  • … andere unspezifische Symptome…

In Studien wurde festgestellt, dass Magengeschwüre nicht allein ein Problem von Sportpferden sind, sondern dass auch viele Freizeitpferde (bis zu 65% in einigen Ställen) davon betroffen sind. Hauptursache bei den meisten Pferden ist Stress, in besonderem Maße sog. „Sozialstress“. Pferde in großen Gruppen (mehr als acht Pferde) und Pferde in häufig wechselnden Gruppen sind mehr Rangordnungskämpfen ausgesetzt. Besonders sozial starke oder schwache Tiere sind dann „gestresst“, weil sie ihren Rang verteidigen müssen bzw. immer am unteren Ende der Rangordnung sind.

 

Könnte Ihr Pferd Probleme mit dem Magen haben? Wir beraten Sie gerne!

 

Magenspiegelungen werden bei uns im Hause mit unserem neuen, flexiblen Endoskop in hervorragender digitaler Bildqualität unter leichter Sedation durchgeführt. Damit der Magen „leer“ ist und wir alle Strukturen gut einsehen können, müssen die Pferde zuvor ca. 18 Stunden Hungern und werden bei uns entsprechend auf ihre Spiegelung vorbereitet.

 

 

ausgedehnte Magengeschwüre:



einzelne ältere Magengeschwüre:

 

blutende Magengeschwüre: 

 

 

 

 

 

 

Notfälle:

 

 

05066 7331   oder

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Änderung der Tierärztlichen Gebührenordnung zum 14. Februar 2020!

Am 14. Februar 2020 ist eine Änderung der Tierärztlichen Gebührenordnung (GOT) in Kraft getreten, die verpflichtend verlangt, 50€ netto Notdienstgebühr außerhalb der Sprechzeiten zu erheben. Darüber hinaus muss mindestens der zweifache Gebührensatz für tierärztliche Leistungen verlangt werden. Dies ist für alle Tierärzte, die Notdienst anbieten, verpflichtend. Die Notdienstpreise der Tierklinik Sarstedt müssen jedoch dafür nicht weiter angehoben werden, die meisten Posten bleiben also unverändert. Von der Neuregelung ausgenommen sind stationäre Patienten und Nachbehandlungen zum gleichen Behandlungsfall. Diese werden auch während der Notdienstzeiten zum Normaltarif abgerechnet und sind von der Notdienstgebühr befreit. Medikamente und Materialien werden zum Normaltarif berechnet. Die vom Bundesrat verabschiedete Änderung der Gebührenordnung ist ein Versuch, dem Sterben tierärztlicher Kliniken entgegenzuwirken. Die zu niedrige Bezahlung wird als ein Hauptgrund für den Personalmangel im tierärztlichen Notdienst angeführt.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Die Tierklinik Sarstedt

gehörte beim Qualitätsvergleich

des Magazins FOCUS zu den

TOP Tierkliniken Deutschlands.

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